Liebenswertes Reinickendorf

Das Stadtbild von Reinickendorf ist von wunderschönen Seen und Wäldern geprägt. Es weist aber auch viele schöne Einzelhaussiedlungen und urbane innerstädtische geschlossene Bauweisen auf. Der starke industrielle Kern und eine Vielzahl von kleinen und mittelständischen Unternehmen stellen das Rückgrat der Reinickendorfer Wirtschaft dar.

Reinickendorfs Geschichte reicht bis in das Jahr 1230 zurück. Die Dorfkirche Reinickendorf zeugt von der dörflichen Geschichte. Bis heute prägend ist die Industrialisierung ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Damals erlebte Reinickendorf mit der Fertigstellung der Nordbahn 1877, der Kremmener Bahn 1893 und der Heidekrautbahn 1901 einen erheblichen Aufschwung. Als Teil des 1920 entstandenen Groß-Berlins wurden die bis dahin selbständigen Dörfer Reinickendorf, Wittenau, Tegel, Tegel-Ort, Heiligensee, Frohnau, Hermsdorf und Lübars zum Bezirk Reinickendorf zusammen gefasst.

In den zwanziger Jahren des 19 Jahrhunderts entstand an der Aroser Allee die „Weiße Stadt“ nach Plänen des Architekten Otto Rudolf Salvisberg. Im Jahre 2008 ist sie als eine von sechs Siedlungen der Berliner Moderne in die Unesco-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden. 1963-1974 wurde die Großbausiedlung Märkisches Viertel errichtet, in dem heute über 30.000 Menschen wohnen.

Seit 1995 wählen die Reinickendorferinnen und Reinickendorfer einen Christdemokraten zum Bezirksbürgermeister. Von 1995-2009 stellte die CDU mit Marlies Wanjura eine außerordentlich erfolgreiche und bürgernahe Bezirksbürgermeisterin. Seitdem ist Frank Balzer Bezirksbürgermeister, ein Mann des klaren Wortes und der Tat.




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